The Fairmont San Francisco

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Passend zum luxuriösen Flug hatte ich mich auch ein einem legendären Hotel einquartiert – dem Fairmont San Francisco. Jedenfalls für die ersten Tage, denn eine komplette Woche hätte mein Budget sowas von gesprengt. Zudem habe ich meine über Jahre gesammelten Accor-Punkte eingelöst.

Luxus im Herzen von San Francisco

Das Haus im Kolonialstil mit angebautem Turm für den Großteil der gut 600 Gästezimmer liegt auf dem Nob Hill im Zentrum von San Francisco.

Beim Betreten der Lobby werde ich von purem Luxus erschlagen. Überall Gold, Brokat, edelste Tücher und Möbel, auf die man sich nicht setzen will, da man den Eindruck hat, dass die direkt vom Antiquitätenhändler geliefert worden sind.

Im Gegensatz zum optischen Eindruck des Hotels waren die Angestellten recht locker – oder sie können sich halt gut auf ihr Gegenüber einstellen. Beim Checkin fiel dem Mitarbeiter auf, dass ich Geburtstag habe und er fragte „als Deutscher trinken Sie sicher gerne Alkohol, oder? Lieber Wein oder Bier?“ – naja, als ich abends wieder ins Zimmer kam, stand dort ein Sektkühler mit Eis und ein paar lokalen Bieren. Sehr nett 🙂

Zurück zum Hotel. Wenn man „vorne hui, hinten pfui“ sagt, klingt das total fies. Aber es ist halt so, dass die öffentlichen Bereiche wie Lobby, Ballsaal, Veranstaltungsräume, Restaurants echt herausgeputzt sind – aber weiter hinten, z.B. auf den Fluren und in den Zimmern man dann doch sieht, dass einiges in die Jahre gekommen ist und eher geflickt als repariert / saniert worden ist. Aber das habe ich in den USA schon häufig gesehen. Es sind alles Kleinigkeiten, aber da kommt dann schon was zusammen.

Mein Zimmer war recht groß und bot einen fantastischen Blick auf die Bay und Alcatraz Island. Sogar die Golden Gate Bridge war teilweise erkennbar. An einem Tag habe ich meine GoPro ans Fenster geklemmt und eine Zeitrafferaufnahme erstellt – sollte ich nun öfter mal machen, gibt einen guten Eindruck.

Zimmer mit Aussicht über die San Francisco Bay; The Fairmont San Francisco
Lobby The Fairmont San Francisco

Tonga Room & Hurricane Bar

Im Gegensatz zu vielen anderen großen Luxushotels fehlt dem Fairmont etwas: ein Pool. Diesen hat man vor einigen Jahren in eine Bar im polynesischen Stil umgebaut, so dass man nun mittig im Raum den Pool hat und außen herum die Tische gruppiert sind. Um ein möglichst tropisches Ambiente zu erzeugen, regnet es regelmäßig in den Pool – natürlich inklusive Blitz und Donner. Und zur Krönung dümpelt im Pool ein Boot, auf dem eine Band spielt. Alles in allem ein großartiges Setting. Als treuer Accor-Kunde bekam ich beim Checkin im Hotel zwei Voucher für die Bar; da ein Cocktail im Tonga Room gut $15 kostet war das schon sehr gut. Zugegeben, diese beiden haben dann aber auch gereicht, da es echte Klopper waren: Schnaps mit Schnaps. Dem konnten auch die Chicken Wings nicht viel entgegen setzen. Den Zombie musste ich tatsächlich etwas verdünnen…

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