Lugano – Italien in der Schweiz

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Zusammen mit Freunden aus Zürich hatte ich ein Wochenende in Lugano geplant. Da ich von meiner Interrail-Rückreise quasi noch den „Rückflug“ in die Schweiz offen hatte, nahm ich also Freitagmorgen den Flug nach Zürich und danach direkt die Bahn weiter nach Lugano. Knapp drei Stunden dauert die Fahrt nur noch. Dabei passiert man den Alpenhauptkamm entspannt im Gotthart-Basistunnel, wo man besseren Handy- und WLAN-Empfang hat als in der Deutschen Bahn zwischen Osnabrück und Bremen auf freiem Feld. Just sayin’.

Tessin – die italienische Schweiz

Kurz vor Bellinzona kommt man wieder aus der Erde hervor und ist direkt in einer anderen Klimazone. Im Tessin ist es nämlich eher mediterran und gerade das macht den Charme aus. Wer Italien UND die Schweiz mag, wird das Tessin lieben. Neben Locarno und Ascona am Lago Maggiore ist Lugano am gleichnamigen Luganersee sicher das Hauptreiseziel in der Gegend – von Schweizer Seite aus gesehen.

Lugano

Nach Ausstieg am HB in Lugano bin ich noch eine Station weiter nach Paradiso zu meinem Hotel, dem Novotel Lugano Paradiso, gefahren und bin danach runter zum Seeufer gelaufen, um etwas zu chillen und auf die Freunde zu warten. Als diese gegen Abend eintrafen, wurde es auch langsam Zeit für eine Einkehr zum Essen. In so einer italienisch geprägten Stadt findet man aber genug großartige Restaurants.

Den Samstag haben wir dann genutzt, um durch die Stadt zu schlendern. Da gerade ein Oldtimerrennen dort Station machte, gab’s auch noch ein paar schöne alte Karren zu sehen. Ansonsten eine sehr schöne Stadt mit italienischem Flair.

Monte San Salvatore

Mit der Zahnradbahn ging es dann am Nachmittag hoch auf den Monte San Salvatore, von wo man eine prächtige Aussicht über die Stadt und den See hat.

Rückreise mit der Bahn

Zurück ging es dann Sonntagmittag via Basel SBB und Mannheim mit der Bahn. Bis Basel natürlich kein Problem, aber auch ab da mit der Deutschen Bahn hat alles funktioniert. Sogar der Umstieg in Mannheim – ok, der war zwischendurch fraglich, aber kurz nach zehn abends war ich wieder in Duisburg. Knapp zehn Stunden sind es also nur vom Pott ins mediterrane Tessin.

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