Mövenpick Hotel Hamburg

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Hamburg ist immer eine Reise wert. Glücklicherweise muss ich berufsbedingt mehrmals im Jahr dorthin und nach dem Aus des Sofitel Hamburg suchte ich ein neues gutes Business Hotel für meine Aufenthalte. Also ein Hotel mit guter Verkehrsanbindung und Zimmern, in denen man auch gut mal längere Zeit arbeiten kann. Und das idealerweise noch im Accor-Konzern eingegliedert ist.

Im Herzen der Schanze

Das Mövenpick Hotel Hamburg liegt mitten im alternativen Viertel Sternschanze. Der ehemalige Wasserturm im Schanzenpark wurde dazu von 2005 bis 2007 komplett entkernt und in ein Hotel umgebaut. Da der Turm zudem auf einem Hügel steht, bieten sich schöne Ausblicke über Hamburg aus den Zimmern.

Die Lage

Zentraler geht es kaum. Direkt an der Straße Sternschanze gelegen verfügt das Hotel über eine Tiefgarage sowie über Außenstellplätze. Da die Straße aber eine Sackgasse ist, kann eine Anreise mit dem Auto knifflig werden, wenn mal wieder eine Demo in der Schanze ist – ich habe da schon mal eine Straße weiter parken müssen.

Besser ist die Anreise mit dem ÖPNV – die S- und U-Bahn-Station Sternschanze ist keine zehn Minuten Fußweg entfernt.

Die Ausstattung

Das Hotel verfügt über knapp 180 Zimmer auf 17 Stockwerken. Dazu noch Konferenzräume, Fitnesscenter und Sauna. Und natürlich Restaurant und Bar.

Die Zimmer

Ich hatte das Glück, bisher immer Zimmer in oberen Stockwerken zu bekommen, so dass ich immer eine schöne Aussicht über Hamburg hatte. Bedingt durch die Kreisform des Gebäudes sind die Zimmer etwas gewöhnungsbedürftig geschnitten. Was mich aber zumeist etwas irritiert hat, war das „Fenster“ zwischen Bad und Schlafbereich. Wahrscheinlich ging es dem Architekten da primär um Tageslicht im Bad – aber man sollte sich schon gut kennen, wenn man hier das Zimmer teilt. Ist man alleine dort, ist das natürlich egal. Dann ist das Zimmer ideal. Der Schreibtisch ist groß genug, um in Ruhe zu arbeiten und das WLAN ist auch in Ordnung.

Betten und Kissen

Einige Zimmer sind mit speziellen Betten ausgestattet, bei denen man die Matratze weich oder hart einstellen kann. „Hart“ fand ich immer noch relativ weich, aber ist sicher nicht verkehrt für einige Besucher. Persönlich finde ich den Kissen-Service großartig. Je nachdem, was für ein Kissen man bevorzugt, das Hotel hat fast alle da. Hypoallergen, Seitenschläferkissen, Nackenkissen etc.

Turm-Suite

Bei meinem letzten Besuch bekam ich ein Upgrade in die Turm-Suite. Zugegeben, das war ein Erlebnis. Im 17. Stock gibt es nur ein kleines Foyer am Aufzug und dann zwei Suiten – meine (1702) bot einen Blick nach Süden, von der Elbphilharmonie, dem Michel, dem Hafen bis rüber nach Westen zum Volksparkstadion. Die ersten 30 Minuten in der Suite habe ich nur am Fenster gestanden – natürlich liegt auch ein Fernglas bereit.

Im vorderen Bereich verfügt die Suite über einen Konferenztisch für vier Personen sowie ein Gäste-WC. Dann folgt die Minibar, der Wohnbereich mit Couch und Sesseln und hinter einem Vorhang dann das Bett sowie der Garderobenbereich mit Safe.

Das Bad mit Wanne, Dusche, zwei Waschtischen sowie einem weiteren WC ist auf der Galerie untergebracht, zu der eine Wendeltreppe führt. Dieses Zimmer ist auf jeden Fall ein Erlebnis.

Bar, Restaurant und Frühstück

Die Cava-Bar im 2. Stock bietet eine solide Auswahl an Cocktails, Wein und Spirituosen. Je nach Hotelbelegung kann hier abends auch schon mal was los sein.

Das Restaurant habe ich persönlich bisher nur zum Frühstück besucht, die Karte sieht aber gut aus. Und das Frühstück…. Normalerweise frühstücke ich in Hotels ja nicht, hier ist es anders. Hier stehe ich extra früh auf, damit ich mehrmals gehen kann. Eine umfangreiche Auswahl an Backwaren, Aufschnitt und Aufstrichen, dazu Cerealien, Obst, Joghurt und natürlich Eier, Bacon, Rösti etc.

Das Personal

Last but not least – ein wichtiger Faktor für jedes Hotel ist das Personal. Damit steht und fällt ein gutes Haus. Und das hier steht. Jedes Mal bisher habe ich hoch engagiertes und freundliches Personal erlebt. Aber nicht aufgesetzt freundlich, wie das ja oft bei Hotels ist, sondern ehrlich. Die haben Spaß an der „Gastfreundschaftsbranche“ und das merkt man. Zudem sind offenbar alle vom Fach und nicht angelernte Aushilfen.

Eine Führungskraft sagte mir bei einer Plauderei mal, dass es sehr schwer ist, nach Corona wieder gute Leute für das Hotel zu bekommen. Also die, die bisher da sind, legen sich richtig ins Zeug – Grüße gehen raus!

Fazit

Ich denke, ich habe mit dem Mövenpick Hotel Hamburg meine neue Business Station gefunden, wenn ich in der Hansestadt verweile. Gute Zimmer, gute Verkehrsanbindung, hervorragendes Personal. Was will ich mehr?

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