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Lilium sammelt 90 Millionen in zweiter Finanzierungsrunde

Bereits am 20. April erfolgte in Oberpfaffenhofen der Erstflug des ersten Prototyps des unbemannten Mini-Jets von Lilium – nun erfolgt die Belohnung in der zweiten Finanzierungsrunde.

Lilium – uber für die Lüfte

Wie im April bereits berichtet, geht es bei dem Münchener Startup um nicht weniger als eine erneute Disruption auf dem Sektor Personal Transport. Konkret möchte Lilium einen Lufttaxi-Dienst anbieten, abgerufen per App, ähnlich uber oder MyTaxi. Der Nutzer soll einfach zum nächsten Lilium-Landeplatz kommen und sich seinen autonomen Mini-Jet dorthin bestellen. Bis zur Serienreife wird sicher noch einige Zeit vergehen, aber ein erster bemannter Testflug ist bereits für 2019 vorgesehen.

Von Investoren nicht unbemerkt

Der erfolgreiche Testflug ist auch von Investoren nicht unbemerkt geblieben. Wie Lilium bereits Anfang September verkündete, konnte die zweite Finanzierungsrunde mit 90 Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen werden. Nach der ersten Runde im letzten Jahr mit 10 Millionen US-Dollar ist das ein gutes Zeichen für die Tüftler vom Bodensee.

Neben dem Investor aus der ersten Phase, Atomico von Skype-Mitbegründer Niklas Zennström, sind nun auch Tencent, LGT  sowie der Frühphasen-VC-Fonds Obvious Ventures von Twitter’s Ev Williams beteiligt.

Neben den technischen Verfeinerungen hat Lilium auch interne Prozesse uns Strukturen weiter ausgebaut. Die Mitarbeiterzahl liegt mittlerweile bei 75 Personen, wobei u.a. einige hochklassige Spezialisten von namhaften Firmen abgeworben werden konnten.

Wie geht es nun mit Lilium weiter?

Der nächste Meilenstein im Projekt-Set wird sicher der erste bemannte Flug des VTOL-Jets sein. Bevor es dann aber zur Serienreife kommt, wird sicher noch einige Zeit vergehen. Zu scharf sind immerhin die behördlichen Genehmigungsverfahren, was bemannte Fluggeräte angeht.

Die Gefahr von IoT-Hacks

Bei Lilium kommt neben den rein flugtechnischen Eigenschaften noch ein essentieller Faktor hinzu – das autonome Flugsytem, welches von irgendwo aus der Cloud gesteuert werden muss. Eine der Kernfragen wird sein, wie das Unternehmen die absolute Sicherheit dieses System gewährleisten will.

Fazit

Für ein Fazit ist es eindeutig zu früh. Ich freue mich jedenfalls darüber, dass solch innovativen Ideen auch mal aus Europa kommen. Außerdem hoffe ich noch zu erleben, wie solche Dienste Einzug in den Alltag haben.

Mehr dazu: Offizielle Website

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